Marielle Blanchier lebt mit ihren 14 Kindern in Südfrankreich und hat ihr Leben vollständig der Familie gewidmet. Während viele Eltern schon mit zwei oder drei Kindern an organisatorische Grenzen stoßen, meistert sie einen Alltag, der minutiöse Planung, Geduld und enorme Energie verlangt.

Der Tag beginnt früh: Frühstück für 16 Personen, Schulvorbereitungen, unterschiedliche Stundenpläne, Arzttermine und Freizeitaktivitäten. Trotz der Größe der Familie legt Blanchier großen Wert darauf, jedem Kind individuelle Aufmerksamkeit zu schenken. „Jedes meiner Kinder soll sich gesehen und gehört fühlen“, betont sie.

Finanziell erfordert eine so große Familie ein striktes Haushaltsmanagement. Großeinkäufe werden langfristig geplant, Kleidung wird weitergegeben, Mahlzeiten vorgekocht. Unterstützung durch staatliche Familienleistungen hilft, dennoch bleibt der Alltag eine Herausforderung. Gleichzeitig sieht Blanchier ihre Familie als Reichtum, der nicht in Zahlen messbar ist.

Neben der Organisation des Haushalts engagiert sie sich auch in Elternnetzwerken und spricht offen über Vorurteile gegenüber Großfamilien. Ihr Ziel ist es, zu zeigen, dass ein ungewöhnlicher Lebensentwurf ebenso erfüllend sein kann wie jeder andere.

Am Ende ist es vor allem Zusammenhalt, der diese Familie trägt: gemeinsame Abendessen, Rituale und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.

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