Seit vier Jahren lebt die dreiköpfige Familie John (Vater), Elisa (Mutter) und ihr siebenjähriger Sohn Mark in Deutschland. Sie stammen ursprünglich aus der Demokratischen Republik Kongo und sind vor schwierigen Lebensbedingungen in ihrem Heimatland geflohen. In Deutschland hoffen sie auf Sicherheit und eine bessere Zukunft – doch der Alltag bleibt herausfordernd.
Die Familie beschreibt ihre Situation als anstrengend und oft belastend. Besonders John und Elisa empfinden, dass staatliche Unterstützung nicht ausreicht, um die realen Bedürfnisse ihrer Familie zu decken. Immer wieder stoßen sie im Alltag auf bürokratische Hürden und fühlen sich mit vielen Fragen allein gelassen.
Im Mittelpunkt ihrer Sorgen steht ihr Sohn Mark. Der Siebenjährige wächst in einem neuen Umfeld auf, das ihm viele Chancen bietet, aber auch Schwierigkeiten mit sich bringt. Die Eingewöhnung in Schule und Alltag war nicht einfach. Sprache, neue Regeln und ein anderes Bildungssystem stellen ihn und seine Eltern vor Herausforderungen.
John und Elisa berichten, dass es für sie nicht immer leicht ist, die passende Unterstützung für Mark zu finden. Sie wünschen sich mehr gezielte Hilfe, insbesondere im schulischen Bereich und bei der Integration in den Alltag. Oft fehle es an Orientierung, an Ansprechpartnern oder an individuell angepassten Förderangeboten.
Trotz dieser Schwierigkeiten geben sie nicht auf. John arbeitet daran, der Familie Stabilität zu geben, während Elisa sich intensiv um den Alltag und die Entwicklung ihres Sohnes kümmert. Beide betonen, dass sie dankbar für die Sicherheit in Deutschland sind und ihrem Sohn eine bessere Zukunft ermöglichen wollen.
Gleichzeitig bleibt der Wunsch nach mehr Unterstützung bestehen – nicht nur materiell, sondern auch durch bessere Begleitung im Alltag. Für John und Elisa ist klar: Integration ist ein langer Prozess, der Zeit, Geduld und vor allem passende Hilfe braucht.