Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich erneut zur politischen Krise in Venezuela geäußert und klare Worte gefunden. In einem öffentlichen Statement kritisierte er den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro scharf: „Er hat sein Land komplett kaputt gemacht.“

Merz machte deutlich, dass Maduro durch seine Regierungsführung Venezuela in eine tiefe wirtschaftliche und soziale Krise gestürzt habe. Politische Institutionen seien ausgehöhlt worden, und das Land habe internationale Isolation erfahren. Auch die problematischen internen Strukturen und Verstrickungen in illegale Aktivitäten seien maßgeblich für den Zerfall von Wirtschaft und Gesellschaft verantwortlich.

Trotz der deutlichen Kritik warnte Merz vor vorschnellen Handlungen und betonte die Bedeutung des Völkerrechts. Er bezeichnete die aktuelle politische Situation als komplex und mahnte, dass ein geordneter Übergang zu einer durch Wahlen legitimierten Regierung notwendig sei, um weitere Instabilität zu vermeiden.

Mit seiner klaren Position grenzt sich Merz von anderen Stimmen ab, die die aktuelle Lage einseitig verurteilen oder bestimmte militärische Aktionen befürworten. Seine Aussagen unterstreichen die Notwendigkeit, einerseits Madur­os katastrophale Bilanz anzuerkennen und andererseits internationale rechtliche Standards einzuhalten.

Venezuela steht nach Merz’ Einschätzung vor einem entscheidenden Wendepunkt: Nur durch politische Stabilität, demokratische Reformen und wirtschaftliche Wiederaufbau­maßnahmen könne das Land langfristig wieder auf die Beine kommen.

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