Mit diesen Worten beschreibt die 65-jährige Yvonne ihre Frustration über die steigenden Lebenshaltungskosten. Für sie ist der wöchentliche Einkauf längst kein einfacher Gang mehr, sondern eine finanzielle Belastung.

Yvonne lebt allein und achtet genau auf ihre Ausgaben. Früher habe sie mit deutlich weniger Geld ihren gesamten Bedarf decken können. „Ich kaufe nur das Nötigste“, sagt sie. Dennoch lande sie an der Kasse regelmäßig bei Beträgen um die 50 Euro oder mehr. Besonders Grundnahrungsmittel, frisches Obst und Gemüse sowie Alltagsprodukte seien deutlich teurer geworden.

Viele Seniorinnen und Senioren spüren die Preissteigerungen im Supermarkt besonders stark. Mit einer festen Rente bleibt oft wenig Spielraum für unerwartete Ausgaben. Für Yvonne bedeutet das, dass sie Angebote vergleichen, Einkaufslisten schreiben und manchmal auf bestimmte Produkte verzichten muss. „Man fühlt sich manchmal machtlos“, erzählt sie. „Ich will mich gesund ernähren, aber es wird immer schwieriger.“

Auch kleinere Beträge summieren sich schnell. Verpackungsgrößen, Markenprodukte und steigende Energiekosten wirken sich auf die Endpreise aus. Für Menschen mit begrenztem Einkommen kann das eine große Herausforderung darstellen.

Trotz allem versucht Yvonne positiv zu bleiben. Sie tauscht sich mit Freundinnen über Spartipps aus und nutzt Sonderangebote, wo es möglich ist. Doch ihr Wunsch bleibt klar: „Einkaufen sollte kein Luxus sein. Man sollte für sein Geld das bekommen, was man wirklich braucht.“

Ihr Satz bringt ein Gefühl auf den Punkt, das viele teilen – die Sorge, dass alltägliche Dinge zunehmend zur finanziellen Belastung werden.

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