In einer kleinen Stadt an der Küste kämpft ein Imbissbetreiber um seine Existenz. Der 42-jährige Inhaber eines beliebten Currywurst- und Pommes-Imbisses berichtet offen von seiner Frustration: „Ich sehe keinen Sinn mehr in meinem Job. Die Hälfte von dem, was ich verdiene, geht an den Staat.“
Wie viele kleine Unternehmer fühlt sich auch er durch die hohe Steuerlast und Abgaben erdrückt. Trotz harter Arbeit von früh morgens bis spät abends bleibt am Ende oft nur wenig übrig. „Wir arbeiten 12 Stunden am Tag, und trotzdem fühlt es sich so an, als würde man für die Regierung arbeiten und nicht für sich selbst oder seine Familie“, sagt der Imbiss-Chef.
Experten bestätigen: Gerade kleine Betriebe leiden unter hohen Steuern, Sozialabgaben und steigenden Preisen für Energie und Lebensmittel. Während größere Unternehmen oft Schlupflöcher nutzen oder Abschreibungen geltend machen können, bleibt für kleine Imbisse kaum Spielraum.
Die Folgen sind spürbar: Viele Unternehmer denken über Preiserhöhungen nach oder erwägen, den Betrieb ganz zu schließen. In Deutschland gibt es zwar Förderprogramme und Steuererleichterungen für kleine Betriebe, doch für viele bleibt der bürokratische Aufwand eine zusätzliche Belastung.
„Es ist traurig, dass Leidenschaft und harte Arbeit oft nicht ausreichen, um über die Runden zu kommen“, resümiert der Imbissbetreiber. Für ihn steht fest: „Wenn sich nichts ändert, sehe ich keinen Sinn darin, weiterzumachen.“
Die Diskussion über die Belastung kleiner Unternehmer ist längst überfällig. Experten fordern flexiblere Steuerregelungen und gezielte Entlastungen, um die Existenz solcher Betriebe zu sichern – denn sie sind oft das Herzstück der lokalen Wirtschaft und Treffpunkt der Nachbarschaft.
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