Die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg sorgt mit einer klaren persönlichen Aussage für Aufmerksamkeit: Sollte die Alternative für Deutschland (AfD) an die politische Macht gelangen, würde sie das Land wahrscheinlich verlassen.

Badenberg, die seit 2023 Senatorin für Justiz und Verbraucherschutz in Berlin ist, begründete dies mit der politischen Haltung der AfD, die sie als ausgrenzend und diskriminierend empfindet. Sie betont, dass eine Regierungsmehrheit der AfD für sie bedeuten würde, dass sie sich in Deutschland nicht mehr willkommen fühle.

Badenberg zählt zu den entschiedenen Kritikerinnen der AfD. Während ihrer früheren Tätigkeit im Verfassungsschutz hat sie die Partei als rechtsextremen Verdachtsfall bewertet – ein Schritt, der in der politischen Diskussion stark beachtet wurde.

Ihre Aussage hat in der politischen Debatte gemischte Reaktionen hervorgerufen. Befürworter sehen darin ein starkes Bekenntnis zu demokratischen Grundwerten, Kritiker meinen, dass ein drohender Wegzug die politische Auseinandersetzung schwächt.

Unabhängig davon zeigt Badenbergs Erklärung, wie stark die politische Polarisierung in Deutschland ist und wie sie persönliche Entscheidungen und politische Überzeugungen beeinflusst.

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