Ein 70-jähriger Rentner aus München ist verärgert und fassungslos: Für einen kurzen Aufenthalt auf einem Supermarktparkplatz musste er ein Bußgeld zahlen – obwohl er nur etwa fünf Minuten geparkt hatte.

Der Vorfall ereignete sich am 15.01.2026, als Friedrich, Rentner und langjähriger Münchner, kurz anhielt, um Medikamente abzuholen. „Ich war wirklich nur fünf Minuten weg, mehr nicht“, erzählt er. „Ich habe mich beeilt, und dann war plötzlich ein Strafzettel am Auto.“

Die zuständige Behörde begründet die Strafe mit der klaren Parkregelung: „Auf diesem Parkplatz ist das Parken ohne gültigen Parkschein nicht erlaubt, auch nicht für kurze Zeit.“

Für Friedrich ist das jedoch nicht nachvollziehbar: „Ich verstehe, dass Regeln wichtig sind, aber fünf Minuten? Ich bin Rentner, ich kann nicht einfach rennen und alles in Windeseile erledigen.“ Er überlegt nun, gegen den Bescheid Widerspruch einzulegen.

Der Fall wirft Fragen auf über die Angemessenheit von Bußgeldern und den Umgang mit älteren Menschen in Alltagssituationen. Experten weisen darauf hin, dass Verwaltungshandeln zwar rechtlich korrekt sein kann, die Härtefälle wie dieser jedoch gesellschaftlich diskutiert werden sollten.

Friedrich fasst seine Gefühle zusammen: „Es geht nicht nur ums Geld, es geht ums Gefühl, ungerecht behandelt zu werden. Ich hätte nie gedacht, dass mich so etwas im Alter noch so ärgert.“

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