Andreas ist 58 Jahre alt, lebt mit seiner Frau zusammen und beide sind berufstätig. Auf den ersten Blick scheint alles in Ordnung: Sie haben feste Jobs, eine gemeinsame Wohnung und eine Familie, die ihnen am Herzen liegt. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich ein Problem, das viele Menschen in Deutschland kennen – das ständige Ringen mit den Finanzen.

„Manchmal frage ich mich, wie wir das noch schaffen sollen“, sagt Andreas. Trotz beider Einkommen reicht das Geld oft nicht, um alle laufenden Kosten zu decken. Die Miete, Strom, Lebensmittel, Versicherungen – all diese Posten summieren sich schneller, als man denkt. Und dann sind da noch die kleinen Wünsche und Notfälle, die das Budget zusätzlich belasten.

Andreas und seine Frau haben über die Jahre versucht, sparsamer zu leben. Sie achten auf Sonderangebote, verzichten auf Luxusausgaben und führen penibel Haushaltsbücher. Doch die steigenden Lebenshaltungskosten machen jede Anstrengung zunichte. Besonders frustrierend ist für Andreas, dass beide noch arbeiten, viel leisten, und dennoch das Gefühl haben, finanziell nie richtig über die Runden zu kommen.

„Es ist nicht nur eine Frage des Geldes“, erklärt er. „Es ist das ständige Gefühl der Unsicherheit. Immer überlegen zu müssen, ob man sich etwas leisten kann oder nicht, ist zermürbend.“ Viele Menschen in ähnlichen Situationen fühlen sich isoliert und schämen sich, darüber zu sprechen – doch Andreas spricht offen darüber, um anderen zu zeigen, dass sie nicht allein sind.

Die Situation von Andreas ist kein Einzelfall. Studien zeigen, dass gerade Paare mittleren Alters trotz Erwerbstätigkeit oft unter finanziellen Druck geraten, vor allem wenn unerwartete Ausgaben oder steigende Lebenshaltungskosten hinzukommen. Fachleute raten, frühzeitig eine realistische Haushaltsplanung zu machen, mögliche staatliche Unterstützungen zu prüfen und offen über Geldthemen in der Partnerschaft zu sprechen.

Für Andreas und seine Frau ist die Lösung nicht einfach, aber sie geben die Hoffnung nicht auf. Sie suchen nach Wegen, ihre finanzielle Lage zu stabilisieren, ohne auf Lebensqualität und gemeinsame Momente zu verzichten. „Es geht darum, Schritt für Schritt wieder Kontrolle zu gewinnen“, sagt Andreas. „Und zu wissen, dass man nicht allein ist.“

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