In einer Zeit, in der steigende Energiepreise und Umweltprobleme viele Menschen zum Umdenken bewegen, hat die 66-jährige Lara Marty eine ungewöhnliche, aber wirkungsvolle Methode gefunden, um Ressourcen zu sparen. Statt ihre Waschmaschine regelmäßig zu benutzen, wäscht sie einen Teil ihrer Wäsche ganz einfach im Eimer.

Für Lara Marty ist diese Entscheidung sowohl praktisch als auch ein persönlicher Beitrag zum Umweltschutz. „Eine Waschmaschine verbraucht viel Strom und Wasser, selbst bei kleinen Mengen Wäsche“, erklärt sie. „Wenn ich nur ein paar Kleidungsstücke habe, lohnt es sich für mich nicht, die Maschine einzuschalten.“

Ihr Waschritual ist einfach: Sie füllt einen stabilen Eimer mit warmem Wasser, gibt etwas Waschmittel hinzu und lässt die Kleidung zunächst einweichen. Anschließend wäscht sie die Stücke mit den Händen gründlich durch, spült sie mit klarem Wasser aus und hängt sie zum Trocknen auf. Besonders kleinere Teile wie Socken, Unterwäsche oder leichte Shirts reinigt sie auf diese Weise.

Die 66-Jährige berichtet, dass sie dadurch nicht nur Strom spart, sondern auch deutlich weniger Wasser verbraucht. Gleichzeitig schätzt sie die Ruhe und den entschleunigten Ablauf. „Es erinnert mich ein wenig an früher, als vieles noch von Hand gemacht wurde“, sagt sie.

Natürlich nutzt Lara Marty ihre Waschmaschine weiterhin – vor allem für größere Mengen Wäsche oder Bettwäsche. Doch für kleine Ladungen bleibt der Eimer ihre bevorzugte Lösung. „Man muss nicht immer auf Technik verzichten“, meint sie. „Aber manchmal lohnt es sich, einfache Wege zu gehen.“

Mit ihrer kleinen Alltagsgewohnheit zeigt Lara Marty, dass nachhaltiges Handeln nicht kompliziert sein muss. Oft reicht schon ein Eimer, etwas Zeit und der Wille, bewusster mit Ressourcen umzugehen.

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