In Hünfeld hat ein stationärer Blitzer in der Ortsdurchfahrt Neuwirtshaus für Aufsehen gesorgt. Viele Autofahrer waren überrascht, als sie plötzlich ein Blitzlicht sahen – obwohl sie nach eigener Einschätzung nicht zu schnell unterwegs waren.
Was ist passiert?
Der Blitzer ist eigentlich dafür vorgesehen, Geschwindigkeitsüberschreitungen zu messen. Am vergangenen Wochenende war die Anlage jedoch offenbar technisch fehlerhaft: Wegen einer Software-Panne maß der Blitzer alle Fahrzeuge, die schneller als 30 km/h fuhren – also auch solche, die sich korrekt an die erlaubten 50 km/h hielten.
Einige Anwohner berichteten sogar von einem „Dauerfeuer“, weil die Anlage ungewöhnlich viele Fotos von vorbeifahrenden Autos machte, unabhängig davon, ob die Fahrer zu schnell waren oder nicht.
Welche Folgen hat das für betroffene Fahrer?
Die gute Nachricht: Keiner der betroffenen Fahrer muss mit einem Bußgeld rechnen. Alle Fotos von Fahrzeugen, die nachweislich nicht schneller als erlaubt unterwegs waren, wurden aus dem System gelöscht.
Warum gibt es überhaupt Blitzer?
Blitzer dienen dazu, die Einhaltung von Tempolimits zu kontrollieren und Unfälle zu vermeiden. Besonders in Ortsdurchfahrten, an Unfallschwerpunkten oder in Bereichen mit vielen Fußgängern sorgen sie dafür, dass Autos nicht schneller als erlaubt fahren.
Was lernen Autofahrer daraus?
Auch wenn dieser Vorfall glücklicherweise ohne Sanktionen endete, zeigt er:
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Auf Tempolimits achten lohnt sich immer.
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Technik kann Fehler machen, Behörden müssen in solchen Fällen gerecht handeln.
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Blitzer sollen nicht „jeden Autofahrer abkassieren“, sondern die Verkehrssicherheit erhöhen.