Die Alternative für Deutschland (AfD) hat vorgeschlagen, eine einmalige Baby-Prämie in Höhe von 2.000 Euro für Neugeborene einzuführen. Nach den Plänen der Partei soll diese Prämie jedoch ausschließlich für Kinder mit deutscher Staatsangehörigkeit gezahlt werden.

Die AfD begründet ihren Vorschlag mit der niedrigen Geburtenrate in Deutschland. Ihrer Ansicht nach könnte eine finanzielle Unterstützung Paare motivieren, Kinder zu bekommen. Für das erste Kind ist eine Prämie von 2.000 Euro vorgesehen; für das dritte und jedes weitere Kind plant die Partei sogar einen Bonus von 2.500 Euro. Zusätzlich soll für die ersten drei Jahre nach der Geburt ein monatliches Familiengeld von 125 Euro gezahlt werden.

Der Vorschlag sorgt bereits für Kritik. Gegner betonen, dass die Einschränkung auf nur deutsche Babys sozial und rechtlich problematisch sei, da alle Familien in Deutschland Unterstützung verdienen. Außerdem wird argumentiert, dass eine einmalige Zahlung allein nicht ausreiche, um die Geburtenrate nachhaltig zu steigern. Vielmehr seien bessere Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten und umfassendere Familienförderung notwendig.

Die AfD verfolgt mit dieser Initiative ihre nationalkonservativen Positionen und verbindet Familienpolitik häufig mit restriktiven Migrations- und Sozialpolitiken.

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