Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Konjunkturerwartungen für Deutschland nach unten angepasst. Für das Jahr 2026 rechnet der Fonds nun nur noch mit einem deutlich geringeren Wirtschaftswachstum als zuvor angenommen.

Als Hauptgründe nennt der IWF eine schwächere weltwirtschaftliche Dynamik sowie zunehmende geopolitische Risiken, die insbesondere über höhere Energiepreise und gestörte Handelsströme auf die deutsche Wirtschaft durchschlagen. Diese Faktoren belasten laut dem Fonds sowohl Industrieproduktion als auch Investitionen.

Auch die globale Konjunktur wird vorsichtiger bewertet: Das Wachstum der Weltwirtschaft dürfte sich demnach ebenfalls verlangsamen. Besonders energieintensive Volkswirtschaften wie Deutschland seien von den Unsicherheiten überdurchschnittlich betroffen.

Trotz der Abwärtskorrektur bleibt der IWF grundsätzlich bei einem moderaten Wachstumsausblick, warnt aber davor, dass anhaltende Konflikte und steigende Kosten die wirtschaftliche Erholung weiter bremsen könnten.

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