„Mir sind Spritpreise egal. Diesel darf 3 Euro pro Liter kosten“, sagt er mit einem Schulterzucken, als wäre das alles nur eine Randnotiz des Alltags. Der Satz fällt beiläufig, fast schon provozierend, vor allem in Zeiten, in denen Kraftstoffpreise vielerorts ein sensibles Thema sind.
Sein Porsche ist für Anton mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Er beschreibt ihn als Leidenschaft, als Ausdruck von Freiheit und Technikbegeisterung. Der Klang des Motors, das präzise Fahrgefühl und die Beschleunigung seien für ihn Dinge, die sich nicht in Euro pro Liter messen lassen.
Trotzdem wirkt seine Haltung auf Außenstehende zwiespältig. Während manche seine Gelassenheit bewundern, sehen andere darin eine gewisse Distanz zur Realität der meisten Autofahrer. Denn für viele spielt der Preis an der Zapfsäule sehr wohl eine Rolle im Alltag.
Anton selbst scheint sich davon nicht beeindrucken zu lassen. Für ihn steht fest: Wer einen Sportwagen fährt, muss die laufenden Kosten akzeptieren – ohne Diskussion. Ob diese Einstellung eher konsequent oder realitätsfern ist, darüber lässt sich streiten. Sicher ist nur: Sein Porsche bleibt laut, schnell und unübersehbar – genau wie seine Meinung dazu.