Eine traditionsreiche Metzgerei in der Region hat überraschend ihre Türen geschlossen. Grund dafür sind anhaltende und wiederkehrende Krankmeldungen der Mitarbeiter, die den Betrieb langfristig nicht mehr aufrechterhalten konnten.
Wie der Inhaber mitteilte, sei es in den vergangenen Monaten zunehmend schwierig geworden, den regulären Geschäftsbetrieb sicherzustellen. „Wir hatten immer wieder Personalengpässe, teilweise waren über Wochen hinweg mehrere Mitarbeiter gleichzeitig krankgeschrieben“, erklärte er. Dadurch sei es unmöglich gewesen, die Produktion und den Verkauf in gewohnter Qualität aufrechtzuerhalten.
Die Metzgerei, die seit vielen Jahren fest in der Gemeinde verankert war, galt als wichtiger Versorger für Fleisch- und Wurstspezialitäten. Kunden zeigten sich überrascht und enttäuscht über die plötzliche Schließung. Viele Stammkunden lobten stets die Qualität der Produkte und den persönlichen Service.
Nach Angaben des Betriebs kam es in letzter Zeit zu einer Häufung von Erkältungen und anderen gesundheitlichen Problemen innerhalb der Belegschaft. Auch Versuche, kurzfristig Aushilfen zu finden, seien nicht ausreichend erfolgreich gewesen.
Arbeitsrechtlich sei die Situation korrekt gehandhabt worden, betont der Inhaber. Dennoch habe die wirtschaftliche Belastung durch Produktionsausfälle und Umsatzverluste letztlich zur Entscheidung geführt, den Betrieb einzustellen.
Ob die Metzgerei dauerhaft geschlossen bleibt oder ein Neustart zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist, ist derzeit noch unklar. Die Räumlichkeiten bleiben vorerst ungenutzt, während der Eigentümer über die Zukunft des Standorts nachdenkt.
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