Sein erster Auftritt als WM-Experte sollte eigentlich der große Karriereschritt werden: Stattdessen wurde es für Tom Kauliotz ein holpriger Start mit reichlich Kritik und Spott aus dem Netz.

Der ehemalige Amateurfußballer und frisch gebackene TV-Experte wurde vom Sender kurzfristig ins Team der WM-Analyse berufen. Die Erwartungen waren moderat, doch schon nach wenigen Minuten der Live-Sendung wurde klar: Kauliotz tat sich schwer, die komplexen Spielszenen präzise einzuordnen.

„Die Defensive steht irgendwie… naja… so halb stabil“, sagte er während der ersten Halbzeitanalyse – ein Kommentar, der in sozialen Medien sofort Wellen schlug. Innerhalb kürzester Zeit kursierten Clips des Ausschnitts auf Plattformen wie X und TikTok, begleitet von spöttischen Kommentaren und Memes.

Besonders seine ungenauen taktischen Einschätzungen sorgten für Kopfschütteln bei einigen Zuschauern. Während erfahrene Experten auf klare Pressingstrukturen und Spielverlagerungen hinwiesen, blieb Kauliotz häufig bei allgemeinen Floskeln.

In der Halbzeitpause versuchte der Sender, gegenzusteuern und ließ einen Co-Kommentator ausführlicher erklären. Dennoch blieb der Eindruck eines unsicheren Debüts bestehen.

Nach der Sendung äußerte sich Kauliotz selbstkritisch: „Ich weiß, dass nicht alles perfekt war. Das war mein erstes Mal in so einer großen Live-Umgebung. Ich nehme die Kritik an und werde daran arbeiten.“

Der Sender selbst stellte sich hinter seinen neuen Experten und betonte, dass man bewusst auf frische Perspektiven setzen wolle. „Jeder fängt mal an“, hieß es in einem kurzen Statement.

Trotz der holprigen Premiere bleibt abzuwarten, ob Kauliotz in den kommenden Spielen mehr Sicherheit gewinnt – oder ob das Debüt als warnendes Beispiel für zu schnelle TV-Karrieren in Erinnerung bleibt.

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