Anne ist 43 Jahre alt und lebt bewusst sparsam. Während viele Menschen täglich deutlich mehr Geld für Lebensmittel ausgeben, hat sie sich ein festes Budget gesetzt: 10 Euro pro Tag für alles, was sie isst und trinkt.
„Am Anfang dachte ich, das geht gar nicht“, sagt sie. „Aber nach ein paar Wochen merkt man, wie viel man eigentlich ohne großen Aufwand selbst kochen kann.“
Strikter Plan statt Spontankäufe
Anne plant ihre Mahlzeiten im Voraus. Im Supermarkt greift sie kaum zu Fertigprodukten, sondern kauft einfache Grundnahrungsmittel: Haferflocken, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Eier, saisonales Gemüse und gelegentlich etwas Fleisch.
„Spontan etwas kaufen ist das Teuerste überhaupt“, sagt sie. „Wenn ich plane, bleibe ich automatisch im Budget.“
Ein typischer Tag für 10 Euro
Ihr Tagesplan ist einfach, aber strukturiert:
- Frühstück: Haferflocken mit Apfel
- Mittag: Reis mit Gemüse und Ei
- Abendessen: Kartoffeln oder Nudeln mit einfacher Soße
- Snacks: Obst, Joghurt oder Brot
„Ich esse nicht luxuriös, aber ich werde satt“, sagt Anne.
Warum sie das macht
Für Anne ist das Budget kein Zwang, sondern eine Entscheidung. Sie sagt, sie wolle bewusster konsumieren und Geld für andere Dinge sparen.
„Essen ist wichtig, aber ich wollte herausfinden, wie wenig man wirklich braucht, ohne sich schlecht zu ernähren.“
Kritik und Realität
Ernährungsberater weisen jedoch darauf hin, dass 10 Euro pro Tag zwar möglich sind, aber stark von Land, Preisen und Qualität abhängen. Wer zu einseitig isst, riskiert langfristig Nährstoffmängel.
Anne selbst sieht das gelassen: „Man muss nicht perfekt sein. Aber bewusst.“