Leo ist 27 Jahre alt, lebt noch bei seinen Eltern und hat in seinem Leben noch nie gearbeitet. Auf die Frage, warum das so ist, antwortet er mit einem Schulterzucken: „Ich will einfach nicht.“ Für viele klingt das nach einer Provokation oder nach Faulheit, doch für Leo ist es eine bewusste Lebensentscheidung.

Seit seiner Jugend spürt Leo wenig Interesse an klassischen Jobs. Die Struktur eines 9-to-5-Arbeitsalltags, die ständige Leistungsbewertung und der Druck, sich ständig zu beweisen, wirken auf ihn einengend. Stattdessen widmet er seine Zeit Hobbys, Reisen, Gaming und dem Lernen auf eigene Faust. „Ich finde, es gibt mehr im Leben als Arbeit“, sagt er.

Natürlich bringt dieses Lebensmodell Herausforderungen mit sich. Leo ist finanziell abhängig von seiner Familie, seine sozialen Kontakte sind teilweise eingeschränkt, und in der Gesellschaft stößt er auf Unverständnis. „Die Leute sagen immer: ‚Du musst arbeiten, sonst kommst du nicht voran.‘ Aber was heißt das schon? Ich definiere meinen Fortschritt anders.“

Leo ist kein Einzelfall: Immer mehr junge Erwachsene hinterfragen den klassischen Arbeitsweg. Die Frage, wie viel Arbeit wirklich nötig ist und welche Lebensqualität sie bringt, wird zunehmend diskutiert. Für Leo ist klar: Arbeit soll kein Zwang sein, sondern eine Wahl – und für ihn persönlich ist sie das nicht.

Ob er jemals einen Job annehmen wird? Leo lächelt nur: „Vielleicht, wenn es sich richtig anfühlt. Bis dahin genieße ich mein Leben nach meinen Regeln.“

Das könnte Sie auch interessieren:

Ein Paar baute einen Zaun, um einen lästigen Nachbarn loszuwerden: jetzt müssen sie eine hohe Geldstrafe zahlen, Details

Wir können unsere "minderwertigen" Neubauten nicht verkaufen, nachdem der Bauträger ein riesiges Grundstück "auf kontaminiertem Boden" errichtet hat