In einer kleinen Stadt sorgt ein ungewöhnlicher Weihnachtswunsch für Aufsehen: Der 12-jährige Max setzt sich leidenschaftlich dafür ein, dass Familien in der Weihnachtszeit nur noch künstliche Bäume kaufen. Sein Grund: der Schutz der Natur.
„Jeden Winter werden Tausende echte Weihnachtsbäume gefällt, nur damit wir sie ein paar Wochen im Wohnzimmer stehen haben“, erklärt Max mit erstaunlicher Klarheit für sein Alter. „Wenn wir künstliche Bäume verwenden, können wir die Wälder und Tiere schützen.“
Max hat bereits eine kleine Kampagne in seiner Schule gestartet und spricht regelmäßig mit Lehrern, Eltern und Freunden über das Thema. Er zeigt auf, dass künstliche Bäume zwar aus Plastik bestehen, aber viele Jahre wiederverwendet werden können, während für echte Bäume jedes Jahr neue Bäume gefällt werden. Zudem betont er, dass durch den Einsatz von künstlichen Bäumen weniger Pestizide und Transportemissionen anfallen, da echte Bäume oft aus entfernten Plantagen stammen.
Seine Mitschüler sind sowohl überrascht als auch beeindruckt von Max’ Engagement. „Ich finde es toll, dass er an die Umwelt denkt“, sagt seine Freundin Lena. „Vielleicht kaufen wir dieses Jahr auch einen künstlichen Baum.“
Um seinen Plan noch bekannter zu machen, hat Max einen kleinen Blog gestartet, auf dem er Tipps zum Dekorieren künstlicher Weihnachtsbäume gibt und erklärt, wie man nachhaltig Weihnachten feiern kann. Auch seine Eltern sind stolz: „Max hat ein echtes Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt, und wir unterstützen ihn natürlich dabei.“
Die Initiative des 12-jährigen Jungen zeigt, dass Umweltbewusstsein keine Altersgrenze kennt – und dass manchmal die kleinsten Stimmen die größten Ideen haben. Wer weiß, vielleicht wird Max’ Vorschlag in den kommenden Jahren in immer mehr Haushalten Wirklichkeit.