Die Regierung der Vereinigten Staaten erwägt offenbar, die Einwohner Grönlands mit hohen Geldsummen zu überzeugen, einem möglichen Anschluss an die USA zuzustimmen. Laut Berichten könnte jedem Bewohner ein Betrag von bis zu 100.000 US-Dollar angeboten werden, um seine Zustimmung zu einer Loslösung von Dänemark und einer engeren Bindung an die USA zu fördern.

Hintergrund dieser Überlegung sind Grönlands strategisch wichtige Lage im Arktischen Ozean und seine reichen Rohstoffvorkommen. Die US-Administration zeigt seit Jahren starkes Interesse an der größten Insel der Welt und sucht nach Wegen, ihren Einfluss dort auszubauen.

In Grönland selbst stößt der Vorschlag jedoch auf massive Ablehnung. Politiker betonen, dass die Insel nicht käuflich sei und dass ein finanzielles Angebot die nationale Identität und Selbstbestimmung nicht ersetzen könne. Auch Dänemark lehnt jede Form von finanzieller Einflussnahme ab und unterstreicht, dass Änderungen des Status von Grönland nur durch legitime politische Prozesse zwischen Kopenhagen und der grönländischen Regierung erfolgen können.

Selbst wenn die Zahlungen rechtlich umgesetzt werden könnten, würde ein Anschluss Grönlands an die USA einen langwierigen demokratischen Prozess erfordern. Die Mehrheit der Einwohner zeigt derzeit wenig Interesse an einem Beitritt zu den Vereinigten Staaten, während viele eine vollständige Unabhängigkeit anstreben.

Aus US-Sicht sind die geostrategischen Vorteile von Grönland erheblich: Die Lage nahe wichtiger Seewege und die Kontrolle über potenzielle Rohstoffvorkommen machen die Insel zu einem zentralen Objekt amerikanischer Interessen. Der Vorstoß hat international für kritische Reaktionen gesorgt, da er Fragen der Souveränität und des Völkerrechts berührt.

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