Anne ist 48 Jahre alt und steht mitten im Leben – beruflich wie privat. Doch ein Thema bereitet ihr große Sorgen: ihre Rente. „Heute beträgt meine Rente 788 Euro“, sagt sie offen. „Wie soll ich noch arbeiten, um wenigstens 1500 Euro Rente in der Zukunft zu haben?“
Viele Menschen in Annes Alter stehen vor ähnlichen Problemen. Die gesetzliche Rente in Deutschland reicht für viele nicht aus, um den Lebensstandard im Alter zu sichern. Besonders Frauen sind oft betroffen, da sie häufiger unterbrochene Erwerbsbiografien oder Teilzeitstellen haben.
Anne arbeitet seit Jahren in einem Beruf, der sie erfüllt, doch finanziell reicht es kaum, um für das Alter vorzusorgen. Selbst wenn sie noch 17 Jahre bis zur regulären Rente arbeitet, ist die Frage, ob es möglich ist, ihre zukünftige Rente auf ein angemessenes Niveau zu steigern.
Experten raten, frühzeitig private oder betriebliche Altersvorsorge zu nutzen, wenn die gesetzliche Rente nicht ausreicht. Auch länger arbeiten oder Zuschüsse aus Riester- oder Rürup-Renten können helfen. „Aber als 48-Jährige ist es schwer, noch große Sprünge zu machen“, erklärt ein Finanzberater.
Anne zeigt, wie groß die Unsicherheit vieler Menschen mittleren Alters ist: Trotz lebenslanger Arbeit droht im Alter finanzielle Knappheit. Ihre Geschichte ist ein Weckruf für die Politik und für die Gesellschaft, über Wege nachzudenken, die Rente zukunftssicher zu gestalten – gerade für Frauen, die oft die Hauptlast der Altersarmut tragen.
Anne selbst bleibt pragmatisch: „Ich werde weiterarbeiten, aber ich frage mich, wie viel noch reicht. Es ist beängstigend, zu wissen, dass harte Arbeit nicht automatisch Sicherheit im Alter bringt.“
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