Im Büroalltag können unterschiedliche Arbeitsstile schnell zu Spannungen führen – so auch im Fall von Susette, 34 Jahre alt. Die Mitarbeiterin hat sich beim Chef über ihren Kollegen beschwert, da sie der Ansicht ist, dass er seinen Aufgaben nicht in ausreichendem Maße nachkommt.

Susette erklärt, dass sie häufig Aufgaben ihres Kollegen zusätzlich übernehmen müsse. „Ich habe das Gefühl, dass ich doppelt so viel arbeite wie er“, sagt sie. Aus ihrer Sicht führt dies zu einer deutlich höheren Arbeitsbelastung und Frustration.

Die Beschwerde wurde offiziell beim Vorgesetzten eingereicht, der die Situation prüfen will. Ziel sei es, die Aufgaben klarer zu verteilen und eine faire Arbeitslast für alle Teammitglieder zu gewährleisten.

Kollegen berichten, dass die Wahrnehmung von Arbeitsaufwand oft unterschiedlich ausfällt und Kommunikationsprobleme zwischen den Beteiligten eine Rolle spielen könnten. Arbeitspsychologen betonen, dass Konflikte dieser Art häufig durch unklare Rollen, unterschiedliche Erwartungen und fehlende Absprachen entstehen.

„Es ist entscheidend, dass Teams regelmäßig besprechen, wer welche Aufgaben übernimmt, und dass Probleme offen angesprochen werden“, sagt Dr. Maria Engel, Expertin für Arbeitsorganisation.

Ob Susette und ihr Kollege künftig eine ausgeglichenere Aufgabenverteilung erreichen, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass solche Situationen verdeutlichen, wie wichtig Transparenz und Kommunikation in einem funktionierenden Team sind.

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